Debademba

Afro-Funk

debademba_1Debademba ist ein Wort aus dem Mande-Dialekt Bambara und bedeutet „große Familie“. Gemeint ist wohl die große westafrikanische Musiker-Familie, der sich Begründer Abdoulaye Traoré zugehörig fühlt. Im Burkina Faso aufgewachsen, führte ihn sein Weg über sämtliche Bühnen Westafrikas und einer Orchestermitgliedschaft im Nationalballett der Elfenbeinküste schließlich nach Paris. Als Sideman bei Hindi Zhara und Fatoumata Diawara entwickelte der Gitarrist das, was er heute seinen „tous style“ nennt. Mandingue-Strukturen, arabische Skalen, rockige und bluesige Töne – er beherrscht sie alle! Es fehlte dem Saitenvirtuosen bloß der richtige Sänger, mit dem er die Stücke aufnehmen und veröffentlichen konnte. Die Situation ändert sich schlagartig, als die ivorische Sängerin Coumba Kouyaté ihm von dem Talent ihres Sohnes Mohamed Diaby vorschwärmt. Die beiden treffen sich im Pariser Belleville-Viertel und besiegeln rasch ihre Zusammenarbeit. Diabys Vorbilder sind Stevie Wonder, Salif Keita, Sekouba Bambino und Michael Jackson! Papa Traoré komponiert und Diaby stellt seine unglaubliche Stimme in den Dienst seiner Melodien. „Abdoulaye hat mich aus der Routine des Mandigue-Liederbuchs befreit und aus mir eine Gesangsmaschine gemacht“, sagt Diaby (Mondomix, Nr 45). Begleitet von einem Bassisten, einem Schlagzeuger und einem Keyboarder, ergänzt sich das Tandem perfekt. Die Songs von Debademba sind das Resultat wahrhaftig gelebter Musikkultur, voller Spielfreude und in ihrer Stil- und Tonvielfalt kaum zu übertreffen. Vor allem aber ist es grooviger Afro-Funk durchsetzt mit einer Vielzahl an Einflüssen: Flamenco, Ethiopischer Soul, Chicago Blues,…

 

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